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Unstreitig ist die Wirkung des Ackerschachtelhalms
(Equisetum arvense L.) auf Pilzkrankheiten
infolge des hohen Kieselsäuregehalts. Das frische Kraut wird eingeweicht und vergoren
oder das trockene mit 150 g auf 10 l Wasser kalt angesetzt und ein halbe Stunde auf kleinster
Stufe gekocht. Von diesem Schachtelhalmtee wird eine Verdünnung von 1 : 5 hergestellt,
bevor gegossen wird. Es genügt auch, 15 g frische oder getrocknete Halme in 1 l Wasser
einzuweichen. Damit kann schon vorbeugend gegossen werden. Schachtelhalmpulver wird mit 200
g auf 1 l Wasser eine Stunde gekocht und 1 : 10 verdünnt, wenn nur vorbeugend gespritzt
werden soll. Die Konzentration setzt man 1 : 5 herauf, wenn befallene Pflanzen gespritzt werden
müssen. Gegen Blattläusen setzt man 20 g in 1 l Wasser auf und kocht das getrocknete
Kraut durch, bevor es abgesiebt und 1 : 3 verdünnt wird. |
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