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"Unkraut nennt man die Pflanze,

deren Vorzüge noch nicht

erkannt worden sind ."

Ralph Waldo Emerson

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Schachtelhalm

gegen Pilzkrankheiten

 

  Unstreitig ist die Wirkung des Ackerschachtelhalms (Equisetum arvense L.) auf Pilzkrankheiten infolge des hohen Kieselsäuregehalts. Das frische Kraut wird eingeweicht und vergoren oder das trockene mit 150 g auf 10 l Wasser kalt angesetzt und ein halbe Stunde auf kleinster Stufe gekocht. Von diesem Schachtelhalmtee wird eine Verdünnung von 1 : 5 hergestellt, bevor gegossen wird. Es genügt auch, 15 g frische oder getrocknete Halme in 1 l Wasser einzuweichen. Damit kann schon vorbeugend gegossen werden. Schachtelhalmpulver wird mit 200 g auf 1 l Wasser eine Stunde gekocht und 1 : 10 verdünnt, wenn nur vorbeugend gespritzt werden soll. Die Konzentration setzt man 1 : 5 herauf, wenn befallene Pflanzen gespritzt werden müssen. Gegen Blattläusen setzt man 20 g in 1 l Wasser auf und kocht das getrocknete Kraut durch, bevor es abgesiebt und 1 : 3 verdünnt wird.

Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense L.)

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