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"Die Düfte treten das Pedal in der Blumenmusik."

Karl Foerster

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Bartnelke

Dianthus barbatus

 

Ludwig der Heilige brachte im 13. Jahrhundert die Nelke nach Frankreich. Von hier begann sie ihren Siegeszug. Dianthus, Götterblume von griechisch dios = Gott und anthos = Blüte. Der berühmte botanische Garten in Eichstätt zeigte zu Beginn des 17. Jahrhunderts bereits 27 Nelkenarten wie Chineser- Karthäusernelken. Goethe zeichnete in Rom eine Nelke, auch auf Bildern des jüngeren Holbein kehrt sie wieder, meist mit grasähnlichen Laub.

 

Foto G. Vroegh Foto G. Vroegh

 

  In der Bartnelke besitzen wir eine einfach und gefüllt blühende Straußblume von geradezu sprichwörtlicher Haltbarkeit. Zudem blüht sie in unserem Garten zu einer Zeit, in der es noch wenig andere Blumen gibt. Auch im Halbschatten blüht sie noch durchaus zufrieden stellend. Der wunderbare Nelkenduft macht die Straußblume besonders anziehend. Die Pflanze wird etwa 60 cm hoch und stellt wenig Ansprüche. Obwohl die Bartnelke Staudencharakter besitzt, sät man sie alljährlich neu aus, da sie nur im zweiten Jahr nach der Aussaat besonders schön blüht.

 

  Bemerkung: Winterschutz mit Fichtenreisig.

 

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