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Die Ansprüche
der einjährigen Gartenkresse sind gering. Es genügt, wenn der Boden nährstoffreich
und nicht zu schwer ist. Eine gute Nährstoffgrundlage ist sehr wichtig, weil
die Gartenkresse eine sehr kurze Entwicklungszeit hat. Die Nährstoffe müssen darum
aufnahmebereit im Boden vorhanden sein. Fehlenden Stickstoff gibt man schon beim
Vorbereiten des Bodens zur Aussaat. Er wird nur leicht eingegrubbert, weil die
Kressewurzeln nicht tief in den Boden eindringen.
Gartenkresse
wächst im
Garten an jeder Stelle, die nicht gar zu schattig ist. Darum kann man sie auch
überall als Einfassung von Kräuter- und Gemüsebeeten verwenden. Es schadet
nicht, wenn die Nachbarpflanzen höher sind und die Gartenkresse
beschatten. Man muss aber
vermeiden, dass sie von ihnen unterdrückt wird. Den Platz zwischen locker
stehenden Beerenobststräuchern kann man ebenfalls für den Anbau der Gartenkresse
ausnutzen.
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