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Gartenstauden
im Burggarten
Zur
Blütenpracht unserer heutigen Gärten tragen auch die Stauden ihren Teil bei.
Sie blühen zu der ihnen eigenen Jahreszeit und verbinden sich harmonisch mit
dem grünenden oder blühenden Gesträuch oder auch mit dem bunten Flor der
Sommerblumen. Als Stauden bezeichnet man alle ausdauernden Pflanzen, deren
oberirdische Teile alljährlich absterben, aber deren Wurzelstöcke, Knollen,
Rhizome oder Zwiebeln den Winter überdauern. Sie blühen meist nur über zwei
oder drei Wochen hinweg, die frühesten von ihnen bereits zu einer Zeit, in der
an Sommerblumen noch nicht zu denken ist. Wir begegnen ihnen schon im frühesten
Frühjahr bei den Frühblühern.
Als
ein Naturgesetz müssen wir es hinnehmen, dass mit der Langlebigkeit und Winterhärte
nicht ein fortwährendes Blühen verbunden sein kann. Die Stauden bieten uns dafür
andere Vorteile: Einmal gepflanzt, können sie jahre- oder gar jahrzehntelang am
gleichen Platz stehen und geben dem Garten ein der jeweiligen Jahreszeit
entsprechendes Gepräge.
Bemerkung:
Alle Fotos sind auf dem Dornröschenschloss
aufgenommen worden. Klicken Sie auf das Bildchen zur ausführlichen
Beschreibung und Bildvergrößerung.
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Literaturquelle:
Blumen im Nutzgarten. Herausgeben von der Abtei zur Hl. Maria, Fulda (1985)
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2012
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by
gijs vroegh
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