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"Reiseziele sinken in Vergessenheit,

Wegrandblumen blühen unsterblich."

Karl Foerster

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Goldlack

Cheiranthus cheiri

 

Foto E. A. Thies Foto G. Vroegh

  Diese alte Bauerngartenpflanze stammt aus Südeuropa. Im Garten wird sie in der Regel zweijährig gezogen. Unmittelbar nach der Samenreife, also im Juni/Juli, wird ausgesät. Die jungen Pflanzen brauchen einen guten Winterschutz aus Tannenreisig, Laub oder Stroh und blühen dann im Frühjahr gelb, orange, braun, rot, rosa und purpurn. Am schönsten sind die orange und rot gezeichneten Blüten, die sich auch gut als Schnittblumen eignen. In voller Sonne duftet der Goldlack am intensivsten und lockt dadurch Bienen, Hummeln und andere nützliche Insekten in den Garten. Diese hervorragende Trachtpflanze verdient es, viel öfter in unseren Gärten angebaut zu werden, zumal sie an Boden und Klima keine besonderen Ansprüche stellt. Als Kreuzblütler ist der Goldlack anfällig für Kohlhernie und gehört deshalb nicht in die unmittelbare Nähe von Kohlpflanzen. Auch auf Stellen, an denen er im Frühjahr gestanden hat, sollte später kein Kohl gepflanzt werden.

 

 

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