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"Zur Gartenarbeit braucht der Mensch einen

schmiedeeisernen Rücken, der mit einem

Scharnier versehen ist."

Charles Dudley Warner

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Grunddüngung

 

  Durch das Graben wird der Boden gelockert und luftdurchlässig gemacht. Außerdem kann er dabei mit Humus und Nährstoffe angereichert werden.

  Gegraben wird in jedem Falle, wenn das Land abgeerntet ist und neu bepflanzt werden soll. Am wichtigsten ist die Grabarbeit im Herbst. Dabei soll die Erde so grobschollig wie möglich bleiben. Man darf sie also nicht zerkleinern und ihre Oberfläche auch nicht einebnen. Nur auf diese Weise kann die Winterfeuchtigkeit (Regen und Schnee) schnell eindringen und den Boden durchziehen. Das ist für den günstigen Einfluss des Frostes sehr wichtig. Das dadurch im Boden vorhandene Wasser gefriert und dehnt sich aus. Dadurch werden die dicht liegenden Bodenteilchen zersprengt und der Boden gelockert. Der beim Graben in den Boden zu bringende Stalldünger darf nicht auf die Grabensohle gelangen, sondern muss die gegrabene Schicht durchsetzen. Durch den Einfluss des Sauerstoffes der Luft kann er so leicht verrotten und den Bodenbakterien im kommenden Jahr als Nahrung dienen. Verwendet man zum Anreichern des Bodens mit Humus Torf, so ist auf dieselbe Weise vorzugehen. Von den Nährstoffe bringt man beim Graben im Herbst nur Kali und Phosphorsäure als Grunddüngung in den Boden. Stickstoff wird während des Winters leicht in die unteren Bodenschichten gewaschen. Dort ist er für die Wurzeln der meisten Kräuter nicht mehr erreichbar. Brauchbare Kali- und Phosphorsäuredünger zum Eingraben sind "Schwefelsaures Kali" und "Thomasmehl". Da Thomasmehl zu etwas 50 Prozent aus Kalk besteht, erhält der Boden auch dieses Mineral. Von jedem der beiden Dünger kann man vor dem Graben 40 - 50 g je m2 ausstreuen.

 

 

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