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"Ohne Astern, diesem brausenden Anziehungspunkt

für Menschen und Insekten,

ist der Herbst in einem der wichtigsten Punkte

sang- und klanglos.

Sie verklären den Mollklang des Herbstes."

Karl Foerster

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Herbstaster

Aster cordifolius

 

Foto E. A. Thies  Eine wichtige Gruppe spätblühender Stauden sind die Herbstaster, durch die der Garten noch einmal bunt und belebt wird, bevor der Winter einzieht. Im Namen Aster steckt das Wort Stern, das sich wahrscheinlich auf die sternförmigen Blüten mancher Arten bezieht. Die in den Gärten am häufigsten angebauten Typen gehören zu den Glattblattastern (A. novi-belgii), die alle von einer ziemlich robusten lilaroten Wildart abstammen. Einigen Züchtungen in verschiedenen Höhen (30 cm bis 180 cm) wurden daraus entwickelt. Sie blühen weiß, cremefarben, rosa, rot, malvenfarben, purpur, blauviolett und blau. Daneben findet man auch noch die Rauhblattastern, die aber die Eigenschaften haben, sich gegen Abend und bei Regen, auch als Schnittblume in der Vase, zu schließen, was nicht so schön aussieht. Alle Astern neigen zu starker Verzweigung, blühen reichlich und bleiben als Schnittblume lange haltbar.

  Für Staudenastern ist kein Saatgut erhältlich. Sie werden vegetativ durch Stecklinge oder Teilung vermehrt und als junge Pflanzen verkauft. Sie gedeihen in jedem guten Gartenboden. Frühjahrspflanzungen wachsen leichter und besser an. Den Rauhblattastern bekommt volle Sonne am besten, während die Glattblattastern auch leichten Streuschatten vertragen. Die gefährlichste Krankheit, die 'Asternwelke', wird von den Pilz Verticilum verursacht, der aus dem Boden in die Wurzeln eindringt. Wenn man die Astern nicht Beetweise anbaut, sondern verstreut zwischen andere Stauden und an die Ränder von Gemüsebeeten setzt, hat man damit kaum zutun. Durch Gießen mit konzentrierter Schachtelhalmjauche kann man die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Welke stärken und sie gleichzeitig vor Mehltau schützen.

 

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