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"Halte aber das Paradies der inneren Wonne nicht für einen körperlichen Ort. Diesen Garten betritt man nicht mit Füßen, sondern mit dem Herzen." Bernhard von Clairvaux |
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THEMEN Historie
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HISTORIE Bei heutigen Monokulturen von Nutzpflanzen und Blumen hat einseitig wirtschaftliches Denken dazu geführt, das sie durch Überzüchtung ihre Bindung an herkömmliche Verwendungstraditionen entfremdet worden sind. Dabei gingen ursprüngliche positive Eigenschaften viele Pflanzen wie Robustheit, Anspruchslosigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge verloren. Durch den Versuch, diese Probleme durch Gentechnik zu lösen, Pflanzen also mit allen gewünschten Eigenschaften auszustatten, zieht für uns heute das Bild von beliebig machbaren Pflanzen herauf.
Der besondere Charakter des Burggartens wird vor allem über die Verwendung alter Kultursorten geprägt, die sich aus der historischen Gartenliteratur bis hin zu mittelalterlichen Pflanzenlisten nachweisen lassen.
Das erste Jahr mit intensiven Besucherströmen hat bereits gezeigt, dass das Konzept den Besuchern gerecht wird. So wird zum Beispiel die Hainbuchenlaube gerne zum kurzen Verweilen angenommen und der Brunnen ist ein besondere Anziehungspunkt für Kinder. Es hat sich aber auch ein deutliches Bedürfnis nach Informationen gezeigt. Mit der vorgesehenen Etikettieren und dem in Vorbereitung befindlichen Faltblatt, dass den Besuchern mit der Eintrittskarte in die Hand gegeben werden soll, ist bereits eine Ergänzung in diese Richtung vorgesehen.
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