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"...und es soll Kein Tag sich neigen,

an dem nicht eine Blüte sich öffnet."

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Königskerze

Verbascum densiflorum

 

  Die Königskerzen zählen zu unseren dekorativsten Zweijährigen, die sich leicht selbst aussamen und für ihr Fortbestehen im Garten sorgen.

  Wenn sie auf magerem sandigem Boden stehen, halten sie gelegentlich auch mehrere Jahre aus. Aus einer grundständigen Blattrosette treiben sie 1 bis 1,5 m hohe Blütenschäfte, die sich bei einzelnen Arten gewaltig verzweigen können. Die Blattrosetten mit ihrem grauen Filzbelag sind oft genau so schön wie die Blütenstände. Die Pflanzen lieben trockene, sonnige Standorte, vertragen aber auch vorübergehende leichte Beschattung. Die Königskerze braucht einen Hintergrund, der sie hervorhebt, oder einen Einzelplatz, auf dem sie als imposante Pflanze auch im kleinsten Garten wirkt. Man bemerkt oft, dass sie sich gerade an harten verdichteten Stellen des Gartens von selbst ansiedelt, z. B. in der Nähe von Mauem und an Wegrändern. Dort soll man sie auch ruhig stehen lassen, denn ihr tiefgehendes Wurzelwerk kann verdichteten Boden aufbrechen und lockern. Die gelben Blüten erscheinen im Juli und August. Während dieser Zeit können sie ständig gepflückt und getrocknet werden. Doch gilt auch hier, dass sie nicht feucht geerntet werden dürfen und schonend getrocknet werden müssen. Sie sind Bestandteil eines Brusttees, der als altes Hausmittel bei Husten, entzündlichen Erkrankungen der Luftwege und Verschleimung Verwendung findet.

 

 

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