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BURGGARTEN & MEDIEN

Dornröschenschloss Sababurg

 

  Schon letzten Sommer hatte er großes Interesse in den Medien gefunden, das sich im diesem Jahr mit mehren Besuchen von Radiostationen, TV-Sendern und Gartenmagazinen weiter erhöhte.

  Dank des Internets (der-burggarten.de) ist er mittlerweile international bekannt und so wird man z. B. demnächst nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in Australien, Neuseeland, Großbritannien und den U.S.A. über ihn lesen können. Der Burggarten tritt damit als weiterer fester Kristallisationspunkt der kulturellen Arbeit des Dornröschenschlosses.

 

 

Live-Fernsehsendung auf ARD

Dienstag, 6. April 2004

 

Gijs Vroegh und ARD-Reporter

Michael Strempel

ARD Morgenmagazin-Live

Querbeet durch deutsche Gärten

 

  Der Frühling ist da: Ostern steht vor der Tür, zumindest zeit- und stellenweise scheint die Sonne in Deutschland. Da heißt es dann: endlich können wir wieder raus in den Garten! So man denn einen hat. Und wenn nicht: die grüne Pracht kann man ja auch in öffentlichen Gärten bewundern. Welche Blüten die Gartenkultur in Deutschland denn so treibt, schaut sich unser Ü-Wagen Team um Reporter Michael Strempel in dieser Woche an.

  Einen Einblick in den mittelalterlichen Gartenbau bekam Reporter Michael Strempel am Dienstag, den 6. April 2004. Und das im Burggarten des Dornröschenschlosses Sababurg. In diesem nach mittelalterlichen Vorlagen gestalteten Garten werden natürlich viele Kräuter kultiviert. Neben dem Kräutergarten gibt es auch einen Lustgarten: hier findet man die Blumen. Ganz besonders stolz ist man auf die vielen verschiedenen Arten alter Rosen, wie sie heute nur noch selten zu finden sind.

 

 

8. Januar 2003

 

 

Yahoo! Deutschland - Web-Sites des Jahres im Bereich 'Umwelt und Natur'

 

  Die Website 'Der Burggarten im Dornröschenschloss Sababurg' wurde von Yahoo Deutschland zur Website des Jahres in der Rubrik "Umwelt und Natur" gewählt.

 

Fernsehsendung auf arte-tv

Mittwoch, 26. Juni 2002

19:00 h  (Sendelänge: 41')

Geschichten um eine Pflanze – Die Rose: Königin der Blumen

Fernsehsendung auf arte-tv

 

  Geschichten um Pflanzen erzählt der Hessische Rundfunk (hr) in loser Reihenfolge und passend zur Jahreszeit in Arte. In insgesamt sechs Folgen beschäftigt sich hr-Autorin Dr. Ina Knobloch in ihrer Reihe mit der kulturhistorischen Geschichte von Pflanzen, auf dem Programm stehen neben Mistel, Hopfen und Ginkgo auch Sonnenblumen und Efeu. Der vierte Teil der Reihe beschäftigt sich am Mittwoch, 26. Juni, um 19 Uhr mit der Königin der Blumen und dem Symbol der Liebe - der Rose. Der Film zeigt die Bedeutung der anmutigen Pflanze im Wandel der Kulturen, lässt sich vom Duft der Rosen in der Parfümmetropole Grass betören, entführt nach Marokko zur Rosenernte, besucht das Rosenmuseum im hessischen Steinfurth und begibt sich auf Legendensuche im Dornröschenschloss Sababurg.

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Live-Sendung

Samstag, 21. Juli 2001

hr1-Unterwegs in Hessen

 

  Am 21. Juli 2001 ist das Ziel der hr1-Geheimnislüfter die Sababurg, wo Dornröschen nach hundert Jahren Schlaf von einem Prinzen wachgeküsst worden sein soll (oder wachgeküsst wurde?). Gast bei hr1-Unterwegs in Hessen: Burggärtner Gijsbert Vroegh.

 

  In der Samstagsausgabe melden sich die hr1-Reporter stets live aus den hessischen Regionen - mal mit Alltäglichem, mal mit Außergewöhnlichem, aber immer mit interessanten Geschichten aus dem Leben in Hessen.

 

 

Pfingstsonntag 3.6.2001

NDR Radio Niedersachsen - "Im Garten"

mit Hartmut Brinkmann

 

  Akustische Spaziergänge durch einen interessanten, bemerkenswerten Garten. In der Sendereihe werden berühmte Gartenanlagen mit Hunderttausenden von Gästen ebenso vorgestellt wie unbekannte, private, die bei Aktionen wie der "Offenen Pforte" für Jedermann zugänglich sind. Eine unterhaltsame Sendereihe mit vielen Einblicken in die Natur und guten gärtnerischen Erfahrungen - auch als Anregung für den eigenen Besuch.

 

 

Live-Sendung 3.8.2000

ferien in hessen

Rosenpracht im Burggarten

 

  Einst soll eine Rosenhecke das Schloss umgeben haben. Sie ist längst durch eine Mauer ersetzt, doch Rosen gibt es auf der Sababurg immer noch - Dornröschen verpflichtet zur besondern Pflege dieses edlen Gewächses. 1988 wurde der Rosengarten in altem Stil neu angelegt, historische Rosen können hier bewundert werden. Führungen und Fortbildung für Rosenkenner und -züchter werden angeboten. Gast bei Hessen Fernsehen 'ferien in hessen': Rosengärtner Gijsbert Vroegh.

 

 

SonntagsZeit: 1. Juli 2001

 Hessische/Niedersächsische Allgemeine 

"Wunderrose" klettert zum Dornröschen

 

Eine jahrzehntelang übersehene Rose auf der Sababurg entpuppt sich als erstaunliches Gewächs

von HNA Redakteur Thomas Thiele

 

  Aus solchem Stoff werden Märchen geschnitzt: Es war einmal eine wunderschöne Rose, die wuchs auf einer Burg still vor sich hin, überstand härteste Prüfungen und nahm es - grau-grün und ganz ohne Blüten - klaglos hin, dass sie jedes Jahr gestutzt wurde. Bis ein Holländischer Prinz kam, sie anschaute, sie hegte und ihr neue Halt gab. Da lebte sie auf, wuchs empor und überschüttete ihn mit Tausenden von Blüten.

  Ein Märchen? Nein, denn genau das - wenn auch etwas nüchterner betrachtet - hat sich gerade auf der Sababurg ereignet und erinnert beinahe an die Geschichte vom (20 mal älteren) 1000-jährigen Rosenstock am Hildesheimer Dom, der sogar die Zerstörung des Bauwerkes im letzten Weltkrieg überlebte.

  Auch die lange Zeit übersehene Rose auf der Sababurg war einmal fast im Boden verschwunden. Sie überstand vor rund 50 Jahren die Renovierung des heutigen Dornröschenturmes der Burg und führte dann ein eher unbeachtetes Dasein. Die meisten Trieben wuchsen lediglich am kleinen Treppengeländer zum Palas empor oder im Innenhof entlang. Weil sie dort den Parkplatz blockierten, wurden sie immer wieder gekappt.

  Als Burggärtner Gijsbert Vroegh 1997 sein Amt antrat, hielt er die unbekannte Pflanze zunächst für eine andere Rose (Rosa wichuraiana), die bis zum sechs Meter hoch wird. Er schnitt der Pflanze das erstemal kräftig zurück und verankerte die Triebe an Mauerwerk. Im Juni des folgenden Jahres kamen die Blüten erstmals richtig zur Geltung und es wurden von Jahr zu Jahr mehr.

  Mit den Experten des Vereins Deutscher Rosenfreunde, die ihm zu dem seltenen Fund gratulierten, fand Vroegh heraus, das es sich um die bekannte, aber in dieser Größe und vor allem in solch historischer Umgebung sehr seltene Wildrose Rosa filipes 'Kiftsgate' handelt, die aus dem Himalaja mitgebracht und in England am Schloss Kiftsgate (Gloucestershire) angepflanzt wurde, woher die Gartenform ihren Beinamen bekam. Wer das Sababurger Exemplar wann herbrachte, ist unbekannt.

  Dafür ist die Pflanze umso bekannter. Aus ganz Deutschland kommen Rosenfreunde, um dieser Prachtstück einer "Königin der Blumen" zu bewundern. Vroegh: "Manche stehen hier mit Tränen in den Augen." Der Duft tausender Blüten breitet sich über die gesamte Burganlage aus und es liegt ein ständiges Summen der Hummeln in der Luft. Neuerdings wächst die Rose drei Meter pro Jahr, ist jetzt schon zwölf Meter hoch und erreicht nächstes Jahr das Fenster des "Dornröschenzimmers" der Burg.

  Am heutigen Sonntag (1. Juli 2001) wird mit der Höhepunkt der Blüte gerechnet, die dann wieder nachlässt - bis zum nächsten Jahr Mitte Juni.

 

  Siehe auch: Kletterrose (R. filipes 'Kiftsgate') am Ostturm des Dornröschenschlosses Sababurg. Ein Anblick den jeder Rosenfreund sich nicht entgehen lassen sollte.

 

 

 

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