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Petersilie

Petroselinum hortense

 

  Petersilie kann man ein- und zweijährig anbauen. Zwischen Blatt- Wurzelpetersilie besteht ein großer Unterschied. Blattpetersilie wird am meisten angebaut, weil die gekrausten Blätter ansehnlicher und beim Garnieren von Speisen dekorativer wirken als die glattblättrigen Arten. Die Wurzelpetersilie hat glatte Blätter und wird in der Hauptsache ihrer möhrenähnlichen Wurzel wegen kultiviert.

  Nur durchlässige nährstoffreiche Böden mit hohem Humusgehalt bringen gute Ernten. Am besten sind humusreichen sandige Lehmböden. Frischen Stallmist verträgt aber Petersilie nicht. Das trifft vor allem auf die Wurzelpetersilie zu. Tiefe Bodenbearbeitung mit Grunddüngung ist sehr wichtig. Zu schwere und zu leichte Böden lassen sich durch starke Torfgaben brauchbar machen.

  In geschützten Lagen, die auch Halbschatten sein können, gedeiht Petersilie am besten und überwintert dort auch sehr gut. Blattpetersilie wird höchstens 20 cm hoch. Darum kann man sehr gut als Einfassung verwenden. Die Aussaat an einer im Winter gegen Nordwind geschützten Stelle ist günstig, wenn man sie zweijährig kultivieren will. Auf die Wurzelpetersilie trifft das nicht zu, weil sie nur einjährig kultiviert wird.

 

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