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"Die schönsten Dinge auf Erden werden gesagt, wenn der Wind mit den Blumen spricht." Karl Heinrich Waggerl |
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THEMEN Gartenstauden
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Pfingstrose Paeonia officinalis
Eine Rose ist sie zwar nicht, die Paeonie, aber ihre vollen roten, rosa oder weißen Blütenköpfe lassen gewisse Ähnlichkeiten mit Rosenblüten erkennen. Die alten Bauernpfingstrosen, die schon seit Jahrhunderten in den Gärten gepflegt werden, blühen jährlich in günstigen Lagen zur Pfingstzeit. Die später eingeführten Edelpaeonien blühen später, häufig in der Zeit um Fronleichnam herum, und tragen deshalb den Namen Pfingstrose zu Unrecht.
Besonders die alten Gartenstauden zeichnen sich durch Robustheit und Dauerhaftigkeit an ein und demselben Platz aus. Darin kann es schwerlich eine andere Prachtstaude mit ihnen aufnehmen. Bei zusagendem Standort wachsen die Paeonien zwei oder mehr Jahrzehnte an der gleichen Stelle. nach dem Einpflanzen vergehen allerdings zwei Jahre bis zur ersten Blüte, und erst vom dritten Standjahr an sollte man das Wachstum mit Kompostgaben unterstützen. Die beste Pflanzzeit ist der frühe Herbst, solange der Boden noch warm ist. Die Blütezeit ist zwar sehr kurz, aber die Üppigkeit, mit der die immer praller werdenden Knospen sich schließlich öffnen, entschädigt für die kurze Dauer des Flors. Zudem kann auch das gesunde Laub im Herbst eine hübsche Färbung annehmen und den herbstlichen Garten schmücken. Die ganze Pflanze ist giftig, vor allem die Wurzel und die Blüten. In homöopathischer, vom Arzt vorgeschriebener Dosis, kann sie als Heilmittel gegen Gelbsucht, Nieren- und Blasenleiden und als krampflösendes Mittel eingesetzt werden. Doch ist davor zu warnen, aus irgendwelchen Teilen der Pflanze Hausmittel herzustellen.
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