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Die
stattlichen blauen Blütentrauben des Rittersporns verkünden den Sommer im
Garten. Das angenehme Blau der Blüten harmonisiert mit fast allen anderen
Farben der Natur und neutralisiert auch farbliche Gegensätze. Unter dem
Sammelbegriff D. x cultorum fasst man die robusten gesunden Sorten des
hohen Rittersporns zusammen, die allesamt in leuchtenden Blautönen blühen. Die Pflanzen
brauchen einen kräftigen, gut mit Kompost versorgten Boden, Bewässerung bei
Trockenheit und rückschnitt nach der Blüte. Sie wirken besonders schön
zwischen Rosen oder am Rande von Gehölzgruppen. Ebenso wie sein naher
Verwandter, der Eisenhut (Aconitum), kann Rittersporn unter
Johannesbeersträucher gepflanzt oder kleingeschnitten um die Sträucher
verteilt werden und schützt sie so vor Rost. Ein Auszug aus Rittersporn kann
auch einer schädlingsvernichtenden Brühe beigegeben werden. Vom Rittersporn
sind vor allem die zottigen Balgfrüchte sehr giftig. Die aus dem Samen
hergestellte homöopathische Tinktur hilft bei juckenden und brennenden
Hautausschläge, Rheuma, Gichtschmerzen und Ischias.
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