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"Die Rose ist etwas so Schönes,

dass auch der wahnsinnigste Züchter

sie nicht verderben kann."

Konrad Adenauer

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Ein bisschen Botanik

 

  Für alle, die Lust bekommen haben, sich Rosen in den Garten zu pflanzen, gibt es ein bisschen Botanik zum besseren Verständnis und zur Erleichterung der Auswahl.

Foto E. A. ThiesFoto E. A. Thies

  Wegen ihres Duftes und der Schönheit ihrer Blüten werden Rosen seit alters geschätzt und angepflanzt. Heute ist sie die beliebteste und am häufigsten kultivierte Gartenblume der Welt. Die Gattung umfasst etwa 100Arten, von denen die meisten in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre beheimatet sind. Gepflanzt werden sowohl verschiedene Arten der Wildrosen, die züchterisch kaum verändert wurden, als auch die über 20.000 Sorten der Kulturrosen, die es weltweit gibt und die das Ergebnis sorgfältiger Kreuzung und Selektion auf der Basis weniger Arten sind. Zu dieser unüberschaubaren Vielfalt kommen jedes Jahr außerdem zahlreiche neue Sorten hinzu. Diese Kulturformen werden unterschiedlich klassifiziert; meist unterscheidet man Strauchrosen (einmal- und öfterblühend), Kletterrosen (ebenfalls einmal- und öfterblühend) und Beetrosen, wobei letztere in die Gruppen Polyantha-Rosen, Floribunda-Rosen und Edelrosen (so genannte Teehybriden) unterteilt werden, wobei es jedoch Übergänge zwischen den Gruppen gibt. Außerdem gibt es noch weitere, kleinere Gruppen wie die Bodendeckerrosen, die so genannten Alten Rosen - Sorten, die bereits vor vielen Jahrzehnten entstanden und teilweise sogar bis ins 18.Jahrhundert zurückverfolgt werden können - und die Englischen Rosen, eine neue Sortengruppe, die erst vor wenigen Jahren in England entstand und Merkmale der Alten Rosen mit denen moderner Beetrosen verbindet.

 

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