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"Die
Ros ist ohn Warum, sie blühet, weil sie blühet;
Sie
acht nicht ihrer selbst,
fragt nicht , ob man sie
siehet."
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Rosenkrankheiten
und Schädlinge
an den Rosen

Echter
Mehltau
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Echter
Mehltau Sphaerotheca pannosa var. rosae |
Echter
Mehltau
Mehltau
ist wahrscheinlich die häufigste Rosenkrankheit; ihre Sporen werden durch die
Luft von einer Pflanze auf die andere übertragen. Die ersten Anzeichen sind
meist kleine, grau und puderig aussehende Flecken an den Blättern,
Blütenstängeln und Knospen. In ernsten Fällen breitet sich die Krankheit
über die ganze Pflanze aus, hemmt ihr Wachstum und verhindert die Entwicklung
der zweiten Blüten. Durch Mehltau stirbt zwar keine Pflanze ab, aber ihr
Aussehen wird nachhaltig beeinträchtigt.
Wenn
Mehltau rechtzeitig behandelt wird, kann seine Verbreitung heutzutage verhindert
werden. Am wirksamsten ist die Bekämpfung durch einen kräftigen Rückschnitt
oder Sprühen mit Saprol Neu, Baymat-Rosenspritzmittel oder COMPO Rosen-Schutz
N. Die ersten Behandlungen sollten im Abstand von sieben Tagen erfolgen. Später
kann der Zeitraum zwischen den Spritzungen auf 10 bis 14 Tage verlängert
werden. Bei Verwendung des Produktes BioBlatt Mehltaumittel,
BioBlatt-Mehltauspray muß regelmäßig einmal die Woche behandelt werden.
Gleiches gilt bei der Verwendung von Pflanzenstärkungsmitteln wie
Schachtelhalmbrühe.
Sie müssen jedoch schon mit Beginn des Austriebes eingesetzt werden.
Leider
ist die Behandlung einer üppigen Kletterrose oft schwierig, wenn sie z. B. an
einer Hauswand emporrankt. Deshalb sollten die besonders anfälligen
Kletterrosen eigentlich niemals an eine Wand gepflanzt werden, wo die
Luftzirkulation immer mangelhaft ist.

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Sternrußtau Marssonina rosae |
Sternrusstau
Sternrusstau
wird ebenfalls durch Sporen übertragen und erscheint oft
in der Mitte des Sommers an den älteren, unteren Blättern der Rosensträucher.
Die kleinen schwarzen Flecken werden schnell größer, das übrige Blatt wird
gelb, welkt und fällt ab. Bei starkem Befall kann eine Rose völlig entlaubt und,
abgesehen von der äußeren Beeinträgtigung, so geschwächt werden,
dass sie eingeht, wenn dei Krankheit immer wieder kommt.
Sternrusstau
ist zumindest im Befallsjahr von keinem
Präparat wieder weg zu bekommen. Pilzliche Erkrankungen sind ohne vorbeugende Behandlung
nicht immer vermeidbar. Absolut resistente Rosensorten gibt es nicht; es gibt sie
ebenso wenig wie es Menschen gibt, die niemals einen Schnupfen bekommen. Auch ist die Empfänglichkeit
mancher Rosensorten für Pilzkrankheiten stark vom Klima abhängig. Es gibt Rosen,
die sich am Bodensee als resistent erweisen, während sie in Nordhessen versagen und umgekehrt.
Auch stellt sich bei manchen Sorten erst nach einigen Jahren eine Anfälligkeit ein.
Am besten ist es, die befallenen Blätter abzusammeln
und zu verbrennen (nicht auf den Kompost!), damit sich die Sporen
nicht verbreiten können. Die Sporen des Mehltaus und des Sternrusstaus
können in den Blättern überwintern die auf der Erde liegen bleiben, ebenso an
den Stängeln und Stümpfen, die nicht ordentlich zurückgeschnitten wurden.
Als vorbeugende Behandlung (ab Frühjahr) benutze ich
das Pflanzenstärkungsmittel
Ackerschachtelhalm und wenn gar nichts
mehr hilft das Präparat Euparen M WG, gegen Sternrusstau und Rost an Rosen im Freiland. Für beide
Mittel gilt maximal 10 Anwendungen im Abstand von 8-10 Tagen. Leider ist dieses wasserlösliche
Granulat Euparen nicht Billig aber im Vergleich mit anderen Präparaten sehr effektiv.

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Rost Phragmidium mucronatum |
Rosenrost
Der Rosenrost stellt sich zumeist erst im Spätsommer ein. Man erkennt diesen
gefährlichen Schmarotzer an kaum stecknadelgroßen goldgelben Pünktchen, die
sich an der Unterseite der Blätter befinden. An diesen Stellen Stäuben Millionen
Sommersporen und bilden neue Infektionsherde. Bis zum Herbst verfärben sich die Pünktchen
dunkelbraun bis schwarz. Sie enthalten Überwinterungssporen. An der Oberseiten der Rosenblätter
macht sich der Rost durch gelblich-rötliche Flecken bemerkbar. Befallene Blätter
verkümmern und fallen schließlich ab. Von den Rostpilzen gibt es weit über
3 000 Arten, die an zahlreichen Kulturpflanzen erhebliche Schäden verursachen. Unter unseren
Rosen werden Rosa x damascena und Rosa centifolia bevorzugt vom Rost
heimgesucht.
Bekämpfung: Ausreichende Versorgung mit Kalium. Aufsammeln
und Verbrennen der am Boden liegenden kranken Blätter. Spritzungen im Winter mit Obstbaumkarbolineum
oder mit Kupfermitteln. Während der Vegetationszeit sind vorbeugende Spritzungen mit
Schachtelhalmbrühe
zu empfehlen. Die Spritzbrühe muss besonders
die Blattunterseiten benetzen.

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Blattläuse Macrosiphon rosae u. a. |
Blattläuse
Besonders bei anhaltender trockener Witterung werden die junge
Triebe, Blätter und Knospen unserer Rosen mitunter massenhaft von Blattläusen befallen.
In dichten Kolonien treten sie oftmals schon sehr früh auf und entziehen durch ihr Saugen
der Pflanze wichtige Stoffe. Nasskalte Witterung hemmt die Vermehrung der Blattläuse.
Auf den Rosen kommen mehrere Blattlausarten vor. Die häufigste und schädlichste ist
die Gemeine Rosenblattlaus, die eine grasgrüne oder schmutzigrote Grundfärbung hat.
Im Sommer entdecken wir auch geflügelte Läuse mit derselben Färbung, jedoch
haben sie einige dunkelbraune Farbflecken am Kopf, an der Brust und am Hinterleib. Einen Teil
der im Pflanzensaft enthaltenen Kohlehydrate scheiden die Läuse mit dem flüssigen
Kot wieder aus. Diese Ausscheidungen verursachen auf den Blättern unter den Blattlauskolonien
den sogenannten 'Honigtau', einen lackartig glänzenden, süß schmeckenden Überzug.
Da alle Frühjahrs- und Sommerläuse
lebendgebärende Weibchen sind, geht bei einer nicht rechtzeitigen Bekämpfung die Vermehrung unwahrscheinlich
rasch vor sich. Die Männchen treten erst im Herbst auf und befruchten die zu dieser Zeit
auf der Rose befindliche Geschlechtsweibchen. Nach Ablage der Eier, die trotz Kälte gut
überwintern, ist mit einem erneuten Blattlausbefall im kommenden Jahr zu rechnen.
Zur Blattlausbekämpfung sollten nur bienenungefährliche
Mittel verwendet werden, da auch nicht blühende Rosen von Bienen besucht werden, um den
zuckerhaltigen Honig von den Blättern zu saugen. Einsetzbar sind die Produkte:
Neudosan,
Spruzit flüssig, Schädlingsfrei Parexan, Bio Insektenfrei, COMPO Schädlings-frei,
Pyreth Pirimor-Granulat oder Blattlausfrei Pirimor G.
Auf bienengefährliche Mittel sollte
im Garten möglichst verzichtet werden, da diese Produkte meist auch als gesundheitsschädlich
und schädigend für Nützlinge eingestuft sind.

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gijs vroegh
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