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Sommer:
Sommerschnitt
Bei allen öfterblühenden Rosen werden die
Triebe nach dem Verblühen des 1. Flors auf ein unter dem Blütenstand
befindliches gutes Auge zurückgeschnitten, das beste Auge sitzt in der Regel in
der Blattachsel des 2. Vollentwickelten Blattes unter dem Blütenstand. Diese
Augen treiben dann neu durch und es kommt zu einem 2. Blütenflor.
Bewässern
Rosen vertragen keine Dauernässe, d.h. das
Bewässern soll auf lange Trockenheitsperioden beschränkt bleiben; dann soll
jedoch ausgiebig, 20 - 30 l/qm, bewässert werden. Und zwar mit dem
Wasserschlauch bei niedrigem Druck so bewässert, dass das Laub der Rosen nicht
nass wird - auch nicht bei großer Mittagshitze wässern (hoher
Verdunstungsverlust!)
Bodenlockerung
Rosen benötigen eine lockere, gut
durchlüftete Pflanzscheibe. Der Boden muss sich im Frühjahr gut erwärmen
können. Die Bodenlockerung wird zu Schonung der oberflächennahen Wurzeln am
besten mit einer Grabegabel mit nur zwei Zinken durch Einstechen und flaches
Drehen durchgeführt. Auch beim Jäten nur Flachgeführte einzinkige Hacke
verwenden!

Düngung
Alle grün Pflanzen benötigen für ihr
Wachstum 10 unentbehrliche Elemente:
Wasserstoff (H); Kohlenstoff
(C); Sauerstoff (O); Stickstoff
(N); Phosphor (P); Schwefel
(S); Eisen (Fe); Kalium
(K); Kalzium (Ca); Magnesium
(Mg)
Jede Pflanze, also auch die Rose, entnimmt dem
Boden die angeführten Stoffe. Sie müssen deshalb stets ausreichend vorhanden
und aufnehmbar sein. Außerdem müssen alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis
und zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen, denn es werden recht
unterschiedliche Mengen benötigt. Fehlt nur ein Nährstoff, lässt das Wachstum
jeder Pflanze nach. Deshalb ist empfohlen, alle drei bis sechs Jahre eine
Bodenuntersuchung durchführen zu lassen. Aus dem Ergebnis kann abgelesen
werden, welcher Dünger fehlt oder nicht ausreichend vorhanden ist. Aber ein
Zuviel, beispielsweise an Stickstoff, der zwar die Rose üppig wachsen lässt
und bläulichgrünes Laub erzeugt, kann böse Folgen haben. Die Lebensdauer
solcher Pflanzen ist begrenzt. Sie sind anfällig für Pilzkrankheiten und
werden mit weichen, nicht ausgereiften Trieben schließlich Opfer eines
stärkeren Frostes.
Als Dünger benutze ich gut verrotteten
Stallmist, den ich immer zur Verfügung habe. Er wird am besten im Frühjahr als
Bodenbedeckung aufgebracht. Die Schicht darf nicht stärker als 3 cm sein, da
sonst die Erwärmung des Bodens verhindert wird, als Verdunstungsschutz ist es
jedoch ausreichend. Im Herbst vermischt er sich dann durch das Anhäufeln der
Rosen mit dem Boden. Bei einem derartigen Verfahren erübrigen sich zusätzliche
Gaben von Mineraldünger. Der Stalldung enthält alle Stoffe, die dem Boden
durch die Pflanzen entzogen wurden. Auch eine gute Komposterde ist ein
vollwertiger Ersatz für Stalldung.
Die meisten Rosenfreunde sind aber auf
Mineraldünger angewiesen. Im Handel erhält man verschiedene Volldünger, die
alle erforderlichen Hauptnährstoffe (Stickstoff, Phosphor und Kalium) für
unsere Rosen im richtigen Verhältnis enthalten.
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