|
Der
ausdauernde immergrüne und strauchartig wachsende Rosmarin verlangt zum guten
Gedeihen einen humusreichen sandigen Lehmboden. Da Rosmarin stehende Nässe nicht
verträgt, muss bei der Bodenbearbeitung recht tief gelockert werden. Dabei ist
viel Torf oder verrottetes Laub einzuarbeiten. Humoser Sandboden ist zum Anbau
geeigneter als schwerer Lehmboden.
Rosmarin entwickelt
sich nur dort zur Zufriedenheit, wo ihm ein geschützter und vollsonniger
Standort gegeben werden kann. In zugigen Lagen übersteht Rosmarin den Winter nicht.
Darum pflanzt man ihn am besten an einen Südwand, wo er auch leichter zu
schützen ist. Da Rosmarin 60 - 75 cm hoch wird, kann man ihm eine Vorpflanzung von
niedrigen sonnebedürftigen Kräutern geben.
|