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"Blumen sind die schönen

Worte und Hieroglyphen der Natur,

mit denen sie uns andeutet,

wie lieb sie uns hat."

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Jungfer im Grünen

Nigella damascena

 

Jungfer im Grünen Jungfer im Grünen

 

  In den verschiedenen Namen, die dieser Pflanze vom Volksmund gegeben wurden, kommt zum Ausdruck, was sie so reizvoll und beliebt macht. In Deutschland nennt man sie Jungfer im Grünen oder Braut im Haar; in Frankreich Venushaar, Blaubart und in England Jack im Kittchen. Die einzeln stehenden, ansehnlichen blauen Blüten sind von feinen zerschlitzten Hochblättern umgeben. Das wirkt äußerst zart und duftig und zieht sofort den Blick auf sich. Ab Mitte April wird diese liebenswürdige, anspruchslose Gartenblume ins Freiland gesät. Sie blüht dann gegen Ende Juni bis in den August. Man kann auch im Herbst noch säen, dann setzt der Flor vier Wochen früher ein. Der einzige Nachteil ist, dass der Bestand höchstens 6 Wochen voll blüht und dann in Samen geht. In ihrem Blau sind die Nigella jedoch einzigartig und rein. Es gibt allerdings auch eine weiße Sorte 'Miss Jekyll', die aber nicht so schön wirkt. Die Kapsel kann vor der Reife geschnitten und für Trockengestecke verwendet werden.

  Der eigentliche Schwarzkümmel, Nigella sativus, ist zwar als Gartenblume nicht so schön, aber er ist eine Heil- und Gewürzpflanze, von der die schwarzen Samen genutzt werden, ähnlich wie Kümmel. Die Pflanze wird bereits im Capitulare Karls des Großen erwähnt.

 

 

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