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"Die Bienen sind gar nicht so emsig wie man

denkt, sie summen nur so schnell."

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Sonnenblume

Helianthus annuus

 

Foto Frau Grell, Kassel  Wer liebt sie nicht, diese prachtvolle Blume, die mit ihrem riesigen Kranz von goldleuchtenden Blütenblättern alle Blicke auf sich zieht? Sie wächst in jedem guten Gartenboden, verlangt aber volle Sonne, um sich zu ihrer ganzen Schönheit und Größe (bis 3 m) zu entfalten. Man kann die Sonnenblume ab März zu mehreren in Blumentöpfen vorziehen und Mitte Mai auspflanzen. Aber auch eine Aussaat direkt ins Freie ist schon ab April/Mai möglich. Sie blüht im August/September.

  In ihrer Wurzelbildung wirkt sie günstig auf den Boden. Ihre Blume schenkt Meisen und anderen Insektenvertilgern beliebte Nahrung. Auch Bienen und Hummeln umsummen sie gern, und schließlich ist auch der Mensch ihr Nutznießer geworden. Die Sonnenblumenkerne mit ihrem hohen Vitamingehalt, die auch das wertvolle Öl ergeben, sind reich an Eiweiß, Eisen, Kalk und Lezithin. Der tägliche Genuss auch schon kleiner Mengen dieser Kerne hebt den gesamten Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit der Organe. Wer die Kerne selber ernten will, muss sie allerdings bei beginnender Reife mit einem Mulltuch gegen Vogelbesuche schützen.

  Wegen ihrer Größe säumt diese Pflanze zweckmäßigerweise die Ränder des Gartens. Dichter nebeneinander gepflanzt, dient sie als Windschutz und grenzt den Garten als blühender Zaun vom Nachbargrundstück oder von der Straße ab.

 

 

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