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Sonnenhut
Rudbeckia
spec.
Die kräftig
gelben Blütenmassen der Sonnenhutarten entfalten im sommerlichen Garten eine
starke Leuchtkraft. Kennzeichnend für die Form der Blüten ist der hochgewölbte
Körbchenboden, der der Pflanze auch den Namen Echinacea, Igelkopf
eingetragen hat. Die Art Rudbeckia fulgida ist wegen ihrer Wüchsigkeit
und geringen Pflegebedürftigkeit am meisten verbreitet, vor allem die Sorte 'Goldsturm'.
Sie blüht von August bis September. Daneben sind noch andere Sonnenhutarten im
Handel, die alle aus Nordamerika stammen und in der Regel recht genügsam sind,
wenn man ihnen einen einigermaßen sonnigen Standort und nicht zu trockenen
Boden gibt. Wie die Ringelblume, so soll auch der Sonnenhut die Eigenschaft
besitzen, schädliche Nematoden im Boden zu hemmen. Sie ist deshalb eine gute
Nachbarpflanze für alle nematodenanfälligen Arten und kann auch an die Ränder
der Gemüsebeete gepflanzt werden. Als Schnittblume, die bei Bedarf immer wieder
ins Haus geholt werden kann, ist sie ebenfalls von großem Wert.
Die
rotblühenden Sonnenhutarten, Echinacea purpurea und Echinacea
angustifolia, sind außerdem wertvolle Heilpflanzen, die zur Hebung der
allgemeinen Widerstandskraft und aufgrund der antiseptischen Wirkung als
Wundheilmittel eingesetzt werden können.
Die
purpurroten Zungenblüten bringen zudem Abwechslung in das gelbbetonte
sommerliche Staudenbeet.
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2012
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gijs vroegh
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