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Sonnenhut

Rudbeckia spec.

 

Foto G. A. Vroegh  Die kräftig gelben Blütenmassen der Sonnenhutarten entfalten im sommerlichen Garten eine starke Leuchtkraft. Kennzeichnend für die Form der Blüten ist der hochgewölbte Körbchenboden, der der Pflanze auch den Namen Echinacea, Igelkopf eingetragen hat. Die Art Rudbeckia fulgida ist wegen ihrer Wüchsigkeit und geringen Pflegebedürftigkeit am meisten verbreitet, vor allem die Sorte 'Goldsturm'. Sie blüht von August bis September. Daneben sind noch andere Sonnenhutarten im Handel, die alle aus Nordamerika stammen und in der Regel recht genügsam sind, wenn man ihnen einen einigermaßen sonnigen Standort und nicht zu trockenen Boden gibt. Wie die Ringelblume, so soll auch der Sonnenhut die Eigenschaft besitzen, schädliche Nematoden im Boden zu hemmen. Sie ist deshalb eine gute Nachbarpflanze für alle nematodenanfälligen Arten und kann auch an die Ränder der Gemüsebeete gepflanzt werden. Als Schnittblume, die bei Bedarf immer wieder ins Haus geholt werden kann, ist sie ebenfalls von großem Wert.

  Die rotblühenden Sonnenhutarten, Echinacea purpurea und Echinacea angustifolia, sind außerdem wertvolle Heilpflanzen, die zur Hebung der allgemeinen Widerstandskraft und aufgrund der antiseptischen Wirkung als Wundheilmittel eingesetzt werden können.

  Die purpurroten Zungenblüten bringen zudem Abwechslung in das gelbbetonte sommerliche Staudenbeet.

 

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