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"Und doch, wer wendet sein Herz nicht gern der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?" Heinrich von Kleist |
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THEMEN Sommerblumen
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Malve oder Stockrose Malva sylvestris/Althaea rosea
Die Stockrose ist eine ausdauernde Art und wird bis 3 m hoch. Im Winter häufelt man die Stöcke an und deckt sie mit Kompost, Stroh oder Laub ab. Beide Malvenarten sind als hervorragende Trachtpflanzen geschätzt. Ihre Blüten- und Blattdrogen wirken schleimlösend und reizlindernd bei Erkältungen und Husten. Es gibt kaum einen Hustentee, in dem nicht die Malve zu finden ist. Auch bei Entzündungen des Magens und Darms heilt und lindert sie. Blüten kann man von Juli ab etwa 2 Monate lang pflücken. Blätter stehen von Juni bis August zur Ernte zur Verfügung. Doch darf nie mehr als ein Drittel der Gesamtblattmasse entfernt werden, da die Pflanze sonst Schaden leidet zum Nachteil der Blüte. Blüten und Blätter werden an schattigen Orten zum Trocknen ausgelegt. Die Malven werden vor allem bei Trockenheit leicht von Malvenrost befallen, der die Blätter allmählich zerstört und die Pflanze stark schwächt. Mit Wermut- und Schachtelhalmspritzungen kann man den Befall in Grenzen halten. Auch sollte man im Herbst alle Blätter und Pflanzenreste entfernen und vernichten. Auf andere Pflanzen greift dieser Rost nicht über. Steht die Pflanze auf gut mit Kompost versorgtem bedecktem Boden, hat man kaum mit Rost zu kämpfen.
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