AKTUELL: Der Burggarten im Winterschlaf (Foto E. A. Thies)

"...und es soll Kein Tag sich neigen,

an dem nicht eine Blüte sich öffnet."

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Zinnie

Zinnia elegans

 

  Was wäre ein Gartensommer ohne die Leuchtkraft seiner Zinnien! Es sind zwar reine Zierpflanzen, gehören aber zu den hervorragenden Trachtpflanzen. Sie stammen aus Mexiko und müssen daher im Warmen vorkultiviert werden. Die 2. Aprilhälfte ist der beste Termin zur Aussaat in Saatkästen. Die Aussaaterde soll humusreich und locker sein. Nach dem Auflaufen halte man die Pflanzen eher etwas trocken als feucht, denn die jungen Zinnien sind für Fußkrankheiten anfällig. Erst nach dem 20. Mai können sie an ihren endgültigen Standort im Freiland gepflanzt werden, da sie sehr frostempfindlich sind. Von Juli bis zum ersten Frost entfalten sie auf ihren dünnen drahtigen Stengeln orange, gelbe, rosa und scharlachfarbige Blüten. Ansonsten sind Zinnien sehr dankbare Sommerblumen, die sich sehr gut zum Schnitt und für bunte Beete eignen. Man kann auch einzelne Pflanzen in den Steingarten oder in Wildstaudenpflanzungen einstreuen, wenn irgendwo eine Lücke entsteht. Sie passen sehr gut zu Blumen, die weiß oder blau blühen. Auch hier ist es nötig, die abgeblühten Köpfe ständig zu entfernen, um das Aufblühen der nächsten Knospen voranzutreiben. Für die Vase dürfen Zinnien nicht zu früh geschnitten werden, da sie nicht wie Calendula oder Chrysanthemen im Wasser weiter aufblühen.

 

 

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